Ministerpräsidentin mit Sonderrechten?
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Während in Rheinland-Pfalz die Bürgerinnen und Bürger sich an die Kontaktbeschränkungen der 15. CoBeLVo halten müssen, zieht die Ministerpräsidentin Malu Dreyer für ihren Wahlkampf zu den im März 2021 stattfindenen Landtagswahlen durchs Land und trifft sich mit mehr als einem Haushalt.

Dabei hat sie und das Parlament beschlossen:

Mit wem darf ich mich in einer Privatwohnung treffen?

Auch für den privaten Bereich gilt der Grundsatz „Wir bleiben zuhause“. Daher sollen Zusammenkünfte nur mit dem eigenen Hausstand und einer weiteren Person stattfinden. Dabei werden Kinder bis einschließlich 6 Jahre nicht mitgezählt. Die Anwesenheit mehrerer Personen eines weiteren Haushalts ist nur dann gestattet, soweit zwingende persönliche Gründe es erfordern, beispielsweise, weil eine angemessene Betreuung für Minderjährige oder pflegebedürftige Personen unter Ausschöpfung aller zumutbaren Möglichkeiten nicht umsetzbar ist.

Frau Dreyer appellierte immer wieder mit Solidaritätsparolen an die Bevölkerung von Rheinland-Pfalz, aber wo ist hier die Solidarität der Ministerpräsidentin?

Während eine Skatrunde in Deutschland mit Polizeigewalt aufgelöst wird, weil diese gegen die Kontaktbeschränkungen verstößt, kann Frau Dreyer als NOCH Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz seelenruhig ein Pläuschchen mit Kommunalpolitikern halten.
Die Skatrunde wurde nicht nur mit Polizeigewalt aufgelöst, sondern auch noch mit einem saftigen Bussgeld belegt.

Malu Dreyer macht mit dem Hashtag WIRMITIHR Werbung für ihre Wiederwahl zur Ministerpräsidentin und der Wiederwahl der SPD.

Warum soll man eine Partei wählen, wo das “Leitpferd” gegen Vorschriften verstößt, und somit den Bürgerinnen und Bürgern verständlich macht, dass sie Menschen Zweiter Klasse sind.