Pavillon am Rhein

Große Worte, ambitionierte Pläne, öffentliche Fördergelder – und am Ende steht im Rheinvorland von Germersheim ein einzelner Sanitärcontainer. Das Projekt „Pavillon am Rhein“ sollte die Promenade aufwerten.

Baubeginn: 15. September 2025.
Fertigstellung: 5. Dezember 2025.

Was sieht man heute? Keine Spur vom angekündigten Pavillon.

Statt Aufenthaltsqualität ein Bauprovisorium.
Statt architektonischem Akzent ein Funktionscontainer.

Rund 694.000 Euro Projektvolumen, davon 300.000 Euro Landesförderung – also Steuergeld. Und dafür gibt es bislang: ein WC.

Die Bürger dürfen zurecht fragen:

  • Wer trägt Verantwortung für die Verzögerung?
  • Warum wurde der Zeitplan offenbar nicht gehalten?
  • Gibt es Mehrkosten?
  • Warum wird nicht transparent informiert?

Was als städtebauliches Signal gedacht war, droht zum Symbol für Planungs- und Kommunikationsdefizite zu werden.

Ein Pavillon sollte ein Ort der Begegnung sein.
Aktuell ist es ein Ort der offenen Fragen.

Sein oder nicht sein...

Das ist auch hier die Frage – und nicht nur bei Hamlet.
Auch mein kritischer Journalismus steht genau an diesem Punkt: ohne einen einzigen Cent Zwangsgebühren, ohne Steuermillionen, ohne Milliardäre im Hintergrund.
Ich arbeite unabhängig – und lebe ausschließlich von Ihrer Unterstützung.
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Ihr Südpfalzreporter (Der Südpfalzgestalter) André Braselmann
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